Kurzer Abriß über die Orgel
Die Orgel, wie sie hier zu sehen ist wurde im Jahr 1924 vom Orgelbauer W. Rühlmann, Zörbig erbaut  Das Gehäuse selbst stammt noch von ihrer Vorgängerin aus 1822. Die festliche Orgelweihe vollzog sich am 21.12.1924. Der Orgelbau kostete der Gemeinde damals 12.3690 Goldmark.
Ihr Werk umfaßt neben 2 Manualen und Pedal 20 klingende und ein transmittierendes Register.
Im Jahr 1926 gab es ein Dachschaden, sodaß sich viel Wasser ergoß. Das Wasser machte selbst vor der Orgel nicht halt und beschädigte sie sehr stark. Mit dem Wassereinbruch haben wir auch in der jetzigen Zeit noch zu kämpfen - beschädigte Wände.
Pünktlich zum Festgottesdienst am 20.06.04, anläßlich des 80. Orgelweihjubiläum, wurde unsere Orgel neu intoniert und gestimmt. So schön klang sie vielleicht noch nie! So steht wieder ein kostbarer Schatz in der Mitteldeutschen Orgellandschaft. Mit 1.233 Pfeifen steht sie der Gemeinde St. Wenzel zur Verfügung.
Jährlich finden seitdem Konzerte (Abendmusiken) statt. Natürlich dienst sie auch zur musikalischen Umrahmung bei Gottesdiensten.
Nachdem die Wand- u. Chorgestaltung 2017 im Kircheninneren erfolgreich restauriert wurden, steht das Orgelgehäuse und Umgebung als nächstes im Vordergrund. Hierzu zählt die farbliche  Aufarbeitung der Zinkpfeifen im Prospekt, sowie die komplette Stimmung und Beseitigung eingeschlichener Fehler in der Orgel.

Die 1926 in Mitleidenschaft gezogenen Wände wurde 2017 saniert und  farblich neu gefasst.
Diese erhoffen wir in diesem Jahr ebenfalls für das Orgelgehäuse und ihrer nahen Umgebung. Gleichzeitig ermöglicht sie die farbliche Fassung der Orgelpfeifen - Neustimmung und beheben einiger kleinen Fehler durch den Orgelbauer sind da auch von Vorteil.

UPDATE 2017
Seit Mitte September hat mittlerweile “unser” Kirchen-Restaurator, M. Busse, seine Arbeit wieder aufgenommen, um besagte Arbeiten zu vervollständigen. Hierbei hoffen wir auf das Allerbeste, denn vor Weihnachten 2017 solle er mit den oberen Flächen  fertig sein, damit die Gemeinde den Heilig-Abend-Gottesdienst in Freude und ohne Gerüst genießen kann....
Der untere Prospectteil und die Pfeifen werden im Frühjahr 2018 folgen.
Leider müssen wir auch noch einmal an die historischen Fenster. Hierbei muss das Holz gegen die Witterung geschützt werden und größtenteils die Scheiben neu eingekittet werden. Gleichzeitig wäre es schön, wenn sich für einige Wochen 5-8 Freiwillige für das Verfugen der Kirchenmauer finden.

Dies sind auch die letzten größeren Arbeiten, die mit dem Aufhängen des neuen Kronleuchters in 2018 (?), für die kommenden Jahre beendet werden.